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11. SkyRun Messeturm Frankfurt

11. SkyRun Messeturm Frankfurt am 11.06.2017

Frankfurt, der 11.06.2017 – Den Messeturm SkyRun hatte ich schon sehr lange auf meiner Liste, leider habe ich den Anmeldeschluß immer wieder verpaßt und auch dieses Mal war es mehr als nur knapp. Glücklicher Weise war der Veranstalter sehr freundlich und entgegenkommend. So bin ich dann noch als “allerlertzter” Läufer mit auf die Starterliste gekommen.

Der SkyRun im Messeturm ist zwar nicht mein erster Treppenlauf, dafür aber mit seinen 222 Metern der höchste (längste) Treppenlauf den ich bis jetzt gemacht habe.
Bisher habe ich drei Treppenläufe erfolgreich gefinisht, darunter 2 Mal den Henninger Turm Run Up (wobei es sich hier um den klassischen Henninger Turm handelt und nicht um diesen merkwürdigen und kalten Henninger Turm Neubau der Immobilien Haie) und 1 Mal den Marriott Hotel Run Up – Allerdings sind diese Events schon ewig her, also mal wieder an der Zeit das Treppensteigen zu üben.

Auf geht’s…

61 Stockwerke, 1202 Stufen oder 222 Höhenmeter: Das ist die Herausforderung beim SkyRun in Frankfurt, Europas höchstem Treppenhaus-Lauf.

In dem weltweiten Grand-Prix-Zirkus nimmt der 11. SkyRun MesseTurm Frankfurt auch im laufenden Jahr wieder eine exklusive Stellung ein.

Sieht man sich die Zeiten der ewigen Bestenliste im Frankfurter MesseTurm der TOP 6 im “sprint” an, dann sind wir gespannt, ob neue vertikale Bestmarken am 11. Juni 2017 aufgestellt werden:
http://www.skyrun-messeturm-frankfurt.com/

Ergebnisse/Results
Männer
1. Christian Riedl (GER) 6:25,5 (2016)
2. Piotr Lobodzinski (POL) 6:27,6 (2016)
3. Thomas Dold  (GER) 6:29,0 (2011)
4. Matthias Jahn (GER) 6:46,0 (2011)
5. Tomas Celko (SVK) 6:48,7 (2016)
6. Bartosz Swiatkowski (POL) 6:50,7 (2013)

Frauen
1. Suzy Walsham (AUS) 7:35,2 (2014)
2. Anna Hahner (GER) 7:48:0 (2010)
3. Melanie Albrecht (GER) 8:05.0 (2012)
4. Marie-Fee Breyer (GER) 8:11,0 (2012)
5. Valentina Belotti (ITA) 8:15,0 (2012)
6. Antonella Confortola (ITA) 8:27,0 (2012)
Weitere Ergebnisse

Neben den Profis sind es im Wesentlichen Amateure, die auch mit Zeiten über 20 min ihr persönliches Erfolgserlebnis haben. Bei den Firmen-/Vereins-Mannschaften befinden sich in der ewigen Bestenliste unter den TOP 5:

Das Frankfurter Wahrzeichen
Die Frankfurter Skyline ohne MesseTurm? Unvorstellbar. Weit über Frankfurt hinaus ist der MesseTurm ein bekanntes Landmark-Building – seine Silhouette ist vielen ein vertrauter Anblick. Seine dreigeschossige Pyramide weist von weitem sichtbar den Weg in die Mainmetropole. Für die Stadt und die ganze Region ist der MesseTurm zu einem Wahrzeichen mit Symbolkraft geworden.

Ihr findet mich auch auf Facebook und YouTube.
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#Skyrun #Messeturm #Frankfurt #Schreiter #Motivation #CityRunner

Hochbunker Marathon Hamburg

2. Hochbunker Marathon Hamburg – Lost Places Marathon – powered by wph

Der erste Marathon im Hochbunker Müggenkampstraße 51 in Hamburg-Eimsbüttel mit seinen 28 Teilnehmern bzw. 26 Finishern am 23.08.2015 brachte so fantastische Eindrücke und anschließend auch Medien- und Teilnehmer-Resonanzen, dass sehr rasch die Frage nach einer Neuauflage dieses „verrückten“ Events aufkam, zumal der Bunker ja erst im Herbst 2016 statt bereits im September 2015 abgerissen werden soll. Seit dem 27.08.2015 liegen mir die nötigen Zusagen der wph (als Eigentümer des Bunkers) sowie Christian Pflüglers (als Zeitnehmer) vor.

Der Hochbunker Müggenkampstraße 51 in Hamburg-Eimsbüttel war einer von mehr als 1100 Hoch- oder Tiefbunkern, in die sich die Hamburger Bevölkerung 1942-1945 während der alliierten Bombenangriffe flüchtete. Damals waren alle sieben Ebenen dieses Hochbunkers als Schutzräume voll funktionsfähig. Nach dem Kriegsende wurde der Bunker Müggenkampstraße wie die meisten anderen auch zunächst als Notquartier, später dann für diverse Zwecke verwendet, ehe er schließlich nach rund 25jähriger Planungszeit zum Atombunker (für eine Aufenthaltsdauer von 10 Stunden!!!) umgerüstet wurde; dieser Umbau war dann 1989, also ein Jahr vor der deutschen Wiedervereinigung fertig, allerdings nur noch mit sechs verwendbaren Ebenen, da das 1. Geschoss (der Keller) nunmehr mit Sand verfüllt war, der für die Bunkerbelüftung als Filter atomarer Partikel dienen sollte.

Da Hamburg und der Bund in den letzten Jahren alle Bunker aus dem Zivilschutzprogramm entlassen hatten, wurde auch dieser Hochbunker verkauft. Eigentlich sollte er bereits Ende 2014 abgerissen werden und einem Wohn-Neubau Platz machen, doch wurde dies auf September 2015 und nun nochmals auf Herbst 2016 verschoben, was uns die Chance eröffnet, hier einen zweiten wirklich sehr außergewöhnlichen Marathon zu laufen. Hierfür bin ich der Firma wph Wohnbau und  Projektentwicklung GmbH sehr dankbar, deren Geschäftsführer Simon Vollmer von Anfang an ein sehr offenes Ohr für dieses Projekt hatte und hat.

Eingebunden sein wird (noch mit Vorbehalt!) auch der Verein Hamburger Unterwelten e.V., der (so ist dies jedenfalls beabsichtigt) eine Kurzführung für die Laufteilnehmer anbieten wird.

Start/Ziel: Hochbunker Müggenkampstraße 51 in 20257 Hamburg-Eimsbüttel

Termin: Sonntag, 17.01.2016, 08.00 Uhr

Strecke: Prolog vom Bunkereingang durch die Gasschleuse plus eine Runde im 2. Geschoss (= Erdgeschoss; der Keller, der nicht belaufen werden kann, wird bei den Geschossen mitgezählt!) = 56,7 Meter. Dann 98 Umläufe vom 2. bis zum 7. Geschoss, unterwegs im 3.-6. Geschoss jeweils eine kleine Runde; im 7. Geschoss eine 36,9-Meter-Runde und dann treppab erneut in den Ebenen 6 bis 3 eine kleine Runde, wobei knapp 20 Meter davon in Gegenrichtung zu den Treppauf-Läufern sind. Insgesamt 433,2 Meter mit 75 Treppenstufen bzw. 14 Höhenmetern pro Umlauf. Macht bei 98 Umläufen insgesamt 42,510 km, 7350 Treppenstufen und 1372 Höhenmeter (Stufen und Höhenmeter jeweils rauf wie runter). Wer die eine Stufe in Ebene 2 mitzählt, kommt auf 7449 Stufen und knapp 1390 Höhenmeter.

Insgesamt pro Umlauf 51 Kurven + 6 Kurven im Prolog = 5004 Kurven. Keine Gerade ist länger als ca. 18 Meter!

Rundenlänge: 433,2 Meter über insgesamt 6 Etagen mit 75 Treppenstufen und 14 Höhenmetern. Davon 98 Umläufe + ein 56,7 Meter langer Prolog vom Bunkereingang durchs Erdgeschoss.

Streckenrekorde: Christopher Ruthe, Petersborough/GBR, 5:15:38 h / Bianca Karp, Hamburg, 6:49:35 h

Veranstalter: Fun & Erlebnis Marathons, Christian Hottas, 22393 Hamburg

Rundenerfassung und Zeitnahme: Christian Pflügler, Münster

Sponsoring: wph Wohnbau und  Projektentwicklung GmbH stellt uns den Bunker kostenfrei zur Verfügung. Alle weiteren Kosten für Mobiltoiletten, Medaillen, Pokale, Verpflegung etc. müssen wir diesmal wie üblich durch das Startgeld abdecken. Daher wird diesmal nur ein Teil des Einnahmen an www.stepsforchildren.de gespendet werden!

Startgeld: 20 Euro
Erst nach Startgeldeingang ist der Meldevorgang abgeschlossen und der Startplatz sicher. Bei Nachmeldern ab dem 10.01.2016 beträgt das Startgeld 25 Euro. Ebenso ist bei fehlender Startgeldüberweisung vor Ort ein auf 25 Euro erhöhtes Startgeld in bar zu entrichten.

Kurzführung durch den Bunker: 5,00 Euro, zahlbar in bar vor Ort an den Verein Hamburger Unterwelten e.V. (muss noch geklärt werden)

Spendenaufruf: Weitere Spenden an www.stepsforchildren.de sind ausdrücklich erwünscht. – wph Wohnbau und  Projektentwicklung GmbH unterstützt diese Organisation (http://wph-immo.de/a-heart-for-children.html) langjährig und freut sich auf weitere Unterstützer – frei nach dem Motto „Bunker-Marathon unterstützt Kinder in Afrika“.

Teilnehmerlimit: 100 Teilnehmer/innen

Zeitlimit: 8:30 Stunden plus Toleranz

Haftung: Der Veranstalter übernimmt für Unfälle und Verletzungen aller Art sowie Diebstahl oder sonstige Schäden keine Haftung.

Besondere Auflagen: Da es sich beim Hochbunker Müggenkampstraße 51 formaljuristisch um ein öffentlich nicht zugängliches Bauwerk handelt, müssen folgende besondere Vorgaben bzw. Auflagen beachtet werden:

Marathon Galerie – Impressionen: